Zwischen Sehnsucht und Sünde – Die Entdeckung der verbotenen Lust: Anton entdeckt seine bisexuelle Seite
Ich heiße Anton. Mit 38 Jahren habe ich gelernt, dass Namen wie Masken sind – sie verbergen mehr, als sie preisgeben. In meiner Kindheit war mein Name der Auslöser für Spott und Ausgrenzung, dieses altehrwürdige „Anton“, das irgendwie nicht in die moderne Welt passen wollte. Es machte mich zum Außenseiter, zum Beobachter, zu einem Mann, der zu lange brauchte, um zu verstehen, dass das, was in ihm schlummerte, weder krank noch falsch war. Es war einfach nur – ganz er.
Meine Sexualität war lange Zeit ein verschlossenes Zimmer, dessen Tür ich nur zaghaft öffnete. Als Jugendlicher träumte ich von Frauen, von ihren weichen Kurven, dem Duft ihrer Haare, der sanften Rundung ihrer Hüften. Doch manchmal, in der Stille meines Zimmers, wenn die Dunkelheit wie Samt gegen die Fenster schlug, schlichen sich andere Bilder ein. Starke Männerhände, breite Schultern, der Schatten eines Kinns, das sich im Halbdunkel abhob. Es verwirrte mich, diese doppelte Sehnsucht, dieses Begehren, das sich nicht festnageln ließ, weder auf das eine noch auf das andere Geschlecht allein.
Ich war schüchtern. ZU schüchtern. Die Jahre vergingen, und während andere ihre ersten Erfahrungen sammelten, vergrub ich mich in Arbeit. Als freier Versicherungsmakler war ich ständig unterwegs, durchquerte Landstriche und Kleinstädte, kannte die besten Kaffees und die einsamsten Straßen. Doch die Einsamkeit begann zu schmerzen, nicht nur im Herzen, sondern auch im Körper. Ich hatte mich mit Dildos vertraut gemacht, in den stillen Abenden meiner Wohnung, experimentierte mit dem Gefühl von Fülle, mit dem Rhythmus, den ich mir selbst gab. Doch das war nicht dasselbe wie Haut, wie Atem, wie das gewichtige Gefühl eines anderen Menschen über mir oder unter mir.
Dann entdeckte ich ihn, versteckt hinter einer unscheinbaren Fassade an einer Bundesstraße außerhalb der Stadt: einen Swingerclub. „Club Labyrinth“ stand in dezenten Neonbuchstaben über der Tür. Wochenlang fuhr ich vorbei, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, wann immer ich das Schild sah. Ich recherchierte, las Foren, erfuhr von den Regeln: Paare nur mit Begleitung, außer donnerstags. Der Single-Tag. Der Tag für die Verlorenen, die Suchenden, die Hungrigen.
Drei Wochen lang kämpfte ich mit mir. Die Angst vor Ablehnung saß tief in meinen Knochen. Doch die Sehnsucht war stärker. An einem dieser Donnerstage parkte ich meinen Wagen, strich mein Hemd glatt und betrat das Labyrinth.
Der erste Eindruck war überwältigend. Nicht die schmutzige Enge, die ich erwartet hatte, sondern ein stilvoller Raum, gedämpftes Licht in Rot- und Goldtönen, der Geruch von Sandelholz und etwas Süßem, fast Animalischem in der Luft. Man zeigte mir die Umkleiden, erklärte die Regeln – Kondome obligatorisch, Nein bedeutet Nein, Respekt vor allem – und ich zahlte den Beitrag. Meine Finger zitterten leicht, als ich meine Alltagskleidung ablegte und nur eine schwarze Boxershorts trug. Mein Spiegelbild zeigte einen Mann, der älter wirkte, als er war, mit einem weichen Bauch und einem hoffnungsvollen Blick.
Erste Berührungen in fremden Räumen
Von der Bar aus beobachtete ich die Szenerie. Der Raum füllte sich nach und nach mit Leben, mit Haut, mit Lachen. Es war, als würde eine andere Welt sichtbar, eine Parallelwirklichkeit, in der Scham nicht existierte. Paare flirrten offen, Berührungen waren direkt, Blicke verweilten nicht zufällig, sondern absichtlich. Das Verhältnis stimmte mit dem überein, was ich gelesen hatte: etwa zwei Männer auf eine Frau. Doch die Frauen schienen das nicht zu stören. Im Gegenteil, sie badeten in der Aufmerksamkeit, wurden umschwärmt, verwöhnt, angebetet.
Ich nippte an einem Wasser, meine Kehle war wie ausgetrocknet. Die Schüchternheit, die ich jahrelang mit mir herumgetragen hatte, begann sich zu lösen, wie ein Kitt, der unter Wasserweichheit nachgibt. Die Atmosphäre war ansteckend – diese Hemmungslosigkeit, dieses Ja-sagen-zum-Leben. Ich bemerkte, wie mein Atem tiefer wurde, wie mein Körper aufzuwachen begann, nach all den Jahren des Schlafens.
„Was ist? Machst du mit?“
Die Stimme war weich, fast melodisch, mit einem leicht nasalen Unterton, der an alte Filmschauspieler erinnerte. Ich fuhr zusammen und drehte mich um. Ein Mann stand neben mir, vollkommen nackt, ohne die geringste Spur von Scham. Er war groß, fast zwei Meter, schlaksig gebaut, mit langen Gliedmaßen und einem gepflegten Schnurrbart, der seine Oberlippe zierte. Sein Körper war nicht der eines Bodybuilders, sondern der eines Künstlers – schmal, mit sichtbaren Adern an den Unterarmen und einer Haut, die im gedämpften Licht wie Marmor schimmerte.
Ich kam mir lächerlich vor in meiner Boxershorts, während er so frei und unbefangen dastand. „Äh … ich …“, stammelte ich.
„Du siehst schnucklig aus“, unterbrach er mich lächelnd. Seine Augen waren hell, durchdringend. „Oder bist du schon fest vergeben?“
„Nein“, presste ich hervor und versuchte, meine Lippen zu einem Lächeln zu verziehen. Es fühlte sich an wie das erste Wort in einer Fremdsprache, die ich seit Jahren nicht mehr gesprochen hatte.
„Mmh, das ist schön“, hauchte er. Er trat näher, und ich roch sein Parfüm – etwas Holziges, Zedernholz vielleicht, gemischt mit seinem eigenen männlichen Duft. Seine Hand legte sich auf meinen Oberschenkel, schwer, warm, bestimmend. Ein Schauer lief durch meinen Körper, ungewohnt, elektrisierend. Es war so lange her, dass jemand mich berührt hatte, und jetzt dieser Akt, so selbstverständlich, so fordernd.
„Wollt ihr ohne mich anfangen?“
Die Frauenstimme war wie Klangfarbe, tief und melodisch, durchzogen von einem spielerischen Amüsement. Wir drehten uns um, und ich vergaß fast zu atmen. Vor uns stand eine Erscheinung, die selbst die erotischen Gemälde der alten Meister in den Schatten gestellt hätte. Sie hatte langes, blondes Haar, das in sanften Wellen über ihre Schultern fiel. Ihr Körper war eine Symphonie aus Kurven – schlanke Taille, üppige Brüste, die natürlich zu stehen schienen, und Hüften, die in einem drallen, einladenden Po endeten. Sie war rasiert, blank, unverhüllt, und ihre Haut hatte diesen gesunden Glow von jemandem, der sich selbst liebt.
„Das ist meine Fickpartnerin“, stellte der Mann vor, und es klang so natürlich, so liebevoll, dass mir das Wort „Fickpartnerin“ gar nicht vulgär vorkam, sondern wie eine Berufung. „Ich bin Lukas“, fügte er hinzu. „Und das hier ist Nina.“
„Aber nur“, sagte Nina und trat näher, ihre Hüften schwingend wie die einer Katze, „wenn Otto nicht mitkommt.“ Sie lachte leise, ein Glucksen, das mir direkt in die Lenden fuhr.
Ich streckte zögernd die Hand aus, altmodisch, unsicher. Doch Nina ignorierte den Händedruck. Sie nahm meine Hand und führte sie sanft, aber bestimmt in ihren Schritt. Die Hitze traf mich wie ein Schlag. Sie war feucht, aufgeschwungen, bereit. „Fühl mal“, flüsterte sie, „wie geil ich bin. Schon die ganze Nacht warte ich auf etwas Besonderes.“
Mein Schwanz, der bisher nur halb erregt gewesen war, schwoll in meiner Shorts auf, pulsierte gegen den Stoff. Ich stöhnte unwillkürlich auf.
„Was ist“, fragte Nina, ihre Augen funkelnd, „wollt ihr euch nicht küssen? Ich finde, ihr wärt ein hübsches Paar. Und ich … ich sorge woanders für angenehme Gefühle, ja?“
Das geile Sandwich

„Gute Idee“, sagte Lukas, und seine Stimme war rauer nun, dicker mit Begierde. Er kam mir so nah, dass ich seine Körperwärme und den Druck seiner Erektion gegen meinen Bauch spüren konnte. Mein Herz hämmerte wie wild, ein Tamtam in meiner Brust. Ich hatte noch nie einen Mann geküsst. Die Vorstellung war immer theoretisch gewesen, ein Fantasiegebilde, und jetzt stand er vor mir, real, mit Schnurrbart und warmen Lippen.
Lukas legte seine Hände zärtlich hinter meinen Kopf, seine Finger verfingen sich in meinen Haaren. Er neigte seinen Kopf leicht zur Seite, schloss die Augen, bot mir seinen Mund an. „Na los“, ermutigte mich Nina, die sich zwischen die Bar und meinen Hocker kniete, „mach schon. Ich will euch sehen.“
Ich schluckte. Die Hemmungen fielen Stück für Stück von mir ab, abgestreift wie alte Haut. Ich presste meine Lippen auf den Mund des Mannes. Es war zart zuerst, wie das Berühren eines Schmetterlingsflügels. Doch dann spürte ich, wie Lukas leicht öffnete, wie seine Zunge gegen meine Lippen tippte, fordernd, forschend.
„Was denn?“, fragte Lukas plötzlich, den Mund noch einen Atemzug von meinem entfernt. „Küsst man so etwas bei euch? Hast du denn keine Zunge? Küss mich richtig. Lass los.“
Seine Hände drückten fester, seine Daumen massierten sanft meine Schläfen. Diesmal öffnete ich mich, ließ ihn ein. Seine Zunge glitt in meinen Mund, warm, weich, forsch. Sie spielte mit meiner, tanzte um sie herum, saugte sanft daran. Ein Stöhnen entrang sich meiner Kehle, unwillkürlich, tief aus dem Bauch heraus.
In demselben Moment spürte ich Ninas heißen Atem an meiner Leistengegend. Sie hatte meine Shorts heruntergezogen, und mein Schwanz sprang frei, hart, die Spitze feucht von der Erregung. Sie nahm ihn in den Mund, nicht zögerlich, sondern gierig, ihr Rachen umschloss meine Eichel, ihre Zunge kreiste um meinen Schaft. Ich stöhnte wieder, lauter diesmal, direkt in Lukas’ Mund, und er antwortete mit einem tiefen, vibrationsreichen Laut, der mir zeigte, dass er meine Erregung spürte, dass er sie teilte.
Wir verschmolzen, Lukas und ich, unsere Münder vereint, während Nina mich oral verwöhnte. Es war ein Gefühl von Totalität, von Aufgehobenwerden. Ich war nicht mehr der schüchterne Anton, der Versicherungsmakler, der Außenseiter. Ich war ein Wesen aus Lust, aus Haut, aus Gier.
Dann ließ Nina meinen Schwanz mit einem hörbaren, nassen Geräusch aus ihrem Mund gleiten. „Wie wäre es“, fragte sie, ihre Stimme rau vor Erregung, „wenn ich auch etwas abbekomme? Diese beiden Männer hier … ich will euch beide.“
„Oh, entschuldige, mein Liebchen“, sagte Lukas und löste sich lächelnd von mir. Er strich mir über die Wange, eine Geste so zärtlich wie liebevoll. „Aber du weißt ja, wenn mich ein Mann küsst, dann denke ich nur noch an ihn. An sein Loch. An seine Enge.“ Sein Blick wanderte zu meinem Hintern, und ich spürte, wie mein Gesicht heiß wurde, nicht vor Scham, sondern vor Erwartung.
„Wollen wir unsere Lieblingsnummer machen?“, fragte Lukas Nina, aber sein Blick blieb auf mir haften, prüfend, fragend, respektvoll.
Ich wusste nicht, was genau er meinte, aber mein Körper schrie Ja. Nina richtete sich auf, ihre Brüste wippten sanft bei der Bewegung. Sie ging zu dem benachbarten Hocker, einem hohen, breiten Möbelstück mit einer gepolsterten Fläche. Sie legte sich darauf, streckte ihre Beine in die Höhe, spreizte sie weit, und mit zwei Fingern öffnete sie ihre Schamlippen. Sie war rosa, nass, pulsierend. „Komm“, forderte sie mich auf. „Fick mich. Und Lukas … nimm dich seines süßen Knackarschs an.“
Die Direktheit, mit der sie sprach, beflügelte mich. Meine Fantasien wurden Wirklichkeit. Ich trat näher, mein Schwanz zuckte vor Erregung. Zum Glück hatte ich keine Angst vor dem, was kommen würde. Die Jahre der Selbstbefriedigung mit Dildos hatten mich vorbereitet. Ich wusste, wie sich Fülle anfühlte, wie der Druck im Innern den Orgasmus verstärkte, wie die Prostata massiert werden musste.
Ich legte mich mit dem Oberkörper auf Nina, spürte ihre weichen Brüste gegen meine Brust, ihre Hände, die sich in meinen Haaren vergruben. Mein Hintern stand weit nach hinten gereckt, offen, präsentiert. Lukas kniete sich hinter mich. Ich hörte, wie er sich mit Gleitgel einrieb, das schmatzende Geräusch, das so erotisch war, dass ich noch härter wurde.
„Entspann dich, Schatz“, flüsterte Lukas, und seine Stimme war sanft, fürsorglich. „Ich werde behutsam sein. Aber ich werde dich ficken. So tief, wie du es brauchst.“
Nina zog mich zu sich herab, küsste mich und ihre Zunge spielte mit meiner. Währenddessen spürte ich, wie Lukas‘ Finger meine Pobacken auseinandernahmen und die kalte Flüssigkeit des Gels auf meinem warmen Fleisch landete. Dann spürte ich es – die Spitze seines harten, heißen Schwanzes an meinem Eingang. Er drückte sanft, kreisförmig, öffnete mich behutsam. Ich entspannte mich, atmete tief ein, und dann glitt er hinein.
Der Moment der Penetration war immer der intensivste. Ein kurzer Schmerz, scharf wie ein Lichtblitz, gefolgt von einer Welle der Lust, die sich durch meinen gesamten Unterleib ausbreitete. Lukas war groß, aber nicht riesig, perfekt für mich. Er fand den Winkel auf Anhieb, genau wie er gesagt hatte, und schob sich mit einem tiefen, zufriedenen Seufzen bis zum Anschlag in mich.
„Gott, du bist eng“, stöhnte er. „So heiß, so perfekt.“
Nina legte ihre Beine um uns beide, zog uns näher an ihren Körper heran. Sie war erfahren, wusste genau, wie sie sich positionieren musste, damit ich gleichzeitig in sie eindringen konnte. Ich spürte ihre Feuchte an meiner Spitze, drängte vorwärts, und dann war ich in ihr, umgeben von ihrer Wärme, während Lukas mich von hinten ausfüllte.
Das Gefühl war unbeschreiblich. Der Druck in meinem Anus schien direkt in meinen Schwanz zu pulsieren, machte ihn härter, empfindsamer. Jeder Stoß, den Lukas mir gab, trieb mich tiefer in Nina hinein. Wir fanden unseren Rhythmus, zuerst zögerlich, dann immer fester, drängender. Es wurde zu einem Doppelficken, einem geilen Sandwich, bei dem ich die Füllung war, das Bindeglied zwischen ihnen, der Empfänger und der Geber zugleich.
Ninas Hand glitt zwischen meine Beine und massierte meinen Sack, der hart, angespannt und voller Sperma war. Dann strich sie weiter zurück, berührte Lukas‘ Eier, die gegen meine Pobacken schlugen, als er zustieß. Sie lachte leise, erregt, und zog mich zu einem Kuss hoch. Doch Lukas wollte nicht ausgeschlossen sein. Er beugte sich über mich, sein Oberkörper lag jetzt auf meinem Rücken, sein Mund suchte meinen Hals, mein Ohr. Er leckte über mein Ohrläppchen, biss sanft hinein, während er weiter in mich stieß, immer härter, immer tiefer.
„Du bist so gut“, flüsterte er mir ins Ohr. „So geil. Ich spüre, wie du mich einsaugst. Willst du es, Anton? Willst du mein Sperma in dir spüren?“
Ich konnte nur stöhnen, die Sprache war mir abhandengekommen. Ich wurde immer fickriger, trieb Nina härter, stieß meine Hüften kreisförmig, damit Lukas’ Schwanz genau die richtige Stelle traf – meine Prostata, diesen kleinen Punkt der Ekstase. Der Druck baute sich auf, unaufhaltsam, wie ein Damm, der brechen will.
Nina keuchte unter mir, ihre Nägel gruben sich in meine Schultern. „Komm“, flehte sie. „Komm in mich. Füll mich aus. Ich will es spüren.“
Und dann war es so weit. In mir zogen sich alle Muskeln zusammen, ein Krampf der Lust, so intensiv, dass ich für einen Moment das Bewusstsein verlor und nur noch fühlte. Der Orgasmus schoss durch mich hindurch, aus meinem Schwanz, tief in Ninas Gebärmutter, heiße Ströme von Sperma, die nie zu enden schienen. Ich schrie auf, ein tierisches, befreiendes Geräusch, während mein Arsch sich rhythmisch um Lukas’ Schaft zusammenzog, ihn massierte, ihm den letzten Rest an Kontrolle raubte.
„Ich komme“, brüllte Lukas, und in demselben Moment spürte ich den heißen Schwall seines Saftes, der tief in meinen Darm geschossen wurde. Puls um Puls füllte er mich aus, während er hart zustieß, seinen Schwanz bis zur Wurzel in mich vergrub. Das Gefühl, dass er sich in mir befriedigte, dass er sein höchstes Glück in meinem Körper fand, war unendlich. Es war Akzeptanz, es war Vollendung.
Wir blieben so liegen, ein verschwitzter, atemloser Haufen aus drei Körpern, verbunden durch Schweiß und Sperma. Mein Herz pochte so heftig, dass ich es in den Ohren hämmern hören konnte. Langsam, ganz langsam, glitt Lukas aus mir heraus, und ich spürte den Verlust, das leere Gefühl, das jedoch sofort von einem Gefühl der Zufriedenheit abgelöst wurde.
Wenn Lust keine Grenzen kennt
„Und jetzt“, sagte Lukas, seine Stimme noch rau vom Stöhnen, „noch die Überraschung, ja?“
Ich rollte mich von Nina herunter, lag auf der Seite, mein Atem ging noch immer stoßweise. „Was … was für eine Überraschung?“, fragte ich schwach.
Lukas lächelte, mit einem verschmitzten, erotischen Ausdruck. Er kniete sich zwischen Ninas Beine, die noch immer leicht geöffnet waren. Ich sah, wie mein Sperma aus ihr quoll, perlend, weiß, gemischt mit ihrer eigenen Feuchtigkeit. Lukas beugte sich herab, presste seinen Mund gegen ihre Schamlippen und begann zu saugen, zu lecken, zu schlürfen.
Das Bild war so unglaublich erotisch, dass ich sofort wieder halbhart wurde. Er leckte meinen Saft aus ihr, teilte den Geschmack von uns beiden, während Nina sich auf den Ellbogen stützte und ihn mit einem Ausdruck grenzenloser Zuneigung und Lust betrachtete. Er kam wieder hoch, sein Mund verschmiert mit unseren Säften, und küsste sie tief, teilte den Geschmack mit ihr.
Dann wandte er sich mir zu. „Darf ich?“, fragte er, und ich nickte, verständnislos, aber willig. Er beugte sich zu meinem noch halberigierten Schwanz herab, leckte über die Spitze, säuberte mich von den letzten Tropfen und küsste dann meinen Bauch, meine Brust, meinen Hals, bis er an meinem Mund ankam. Er küsste mich, und ich schmeckte uns alle drei – mich, Nina, ihn, einen Cocktail aus Lust und Intimität.
„Immer wieder lecker“, lachte er leise, als wir uns lösten.
Wir lagen noch lange dort, auf den Hockern und schließlich auf einer großen Couch in einem der privateren Räume des Clubs. Nina kuschelte sich an meine rechte Seite, Lukas an meine linke. Sie streichelten meine Brust, meine Arme, meinen noch immer ziemlich anspruchslosen Hintern, der leicht pochte vom Verkehr.
„Das war dein erstes Mal?“, fragte Lukas sanft.
Ich nickte. „Mit einem Mann. Mit einem Paar. So… offen.“
„Und?“, fragte Nina, ihre Finger spielten mit meinen Nippeln. „Bereust du es?“
Ich musste lachen, ein tiefes, glückliches Lachen. „Bereuen? Ich fühle mich … lebendig. Vollständig. Als hätte ich endlich gefunden, was ich gesucht habe.“
Lukas küsste meine Schulter. „Bisexualität ist ein Geschenk, Anton. Du kannst die ganze Welt der Lust genießen. Die weichen Kurven und die harten Kanten. Die Zärtlichkeit einer Frau und die Dominanz eines Mannes. Du musst dich nicht entscheiden.“
„Oder“, fügte Nina hinzu, ihre Hand wanderte wieder nach unten, um meinen wiedererwachenden Schwanz zu umschließen, „du nimmst einfach beides. Wie jetzt gerade.“
Die Nacht war noch jung. Wir besuchten die Sauna und die Duschen und tranken Wasser und Wein. Wir liebten uns noch zweimal. Einmal, bei dem ich Lukas nahm, während Nina mir behutsam einen Strap-on anlegte und mich doppelt füllte. Und einmal ganz sanft, zärtlich, nur mit Händen und Mündern, bis die Morgendämmerung durch die schweren Vorhänge des Clubs sickerte.
Als ich ging, tauschten wir Nummern aus. „Komm nächsten Donnerstag wieder“, sagte Lukas. „Oder komm zu uns nach Hause. Wir würden dich gerne wiedersehen, Anton.“
Ich fuhr nach Hause, das Sperma von einem noch in mir, den Geschmack von Nina auf den Lippen, den Geruch von Lukas an meiner Haut. Ich war nicht mehr der schüchterne Versicherungsmakler mit dem komischen Namen. Ich war Anton, ein bisexueller Mann, der seine Lust lebte, offen und frei. Und ich wusste, dass ich nicht zum letzten Mal im Labyrinth gewesen war.
– ENDE –
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