Erotisches Erwachen: Zwischen Traum und Zugabteil
Die Bahn quietscht in der Kurve und reißt mich unsanft aus meinen Gedanken. Elena, 27 Jahre alt, mit langen braunen Haaren, starrt auf mein eigenes Spiegelbild in der dunklen Fensterscheibe. Meine Gedanken sind noch ganz woanders, gefangen in einem Netz aus Sehnsucht und unerfüllter Begierde, das der Morgen über mich geworfen hat.
Ein Traum, der nachwirkt
Blaugrünes Gras im faden Mondschein, es fühlt sich feucht unter meinen Füßen an. Ein merkwürdiger Ort. Ich kenne ihn, aber woher? Eine schöne Nacht, eine Sommernacht. Ein lauer Wind weht über meinen nackten Körper. Ich fühle, wie er mich streichelt und warm umgibt, und dabei breitet sich ein wohliges Gefühl in mir aus. Der Windhauch wird zu warmen, festen Männerhänden. Sanft streichen sie mir über den Rücken, meinen Schultern entlang. Ich spüre seinen warmen Atem im Nacken und ein Schauer durchfährt meinen Körper, der sich tief in meinem Bauch als ein eigenartiges Pochen bemerkbar macht. Geflüsterte Worte, Küsse auf meiner nackten Schulter. Seine Hände gleiten über meine Hüften, meinen flachen Bauch. Meine Bauchmuskeln zucken unter seiner Berührung, wie elektrisiert. Ich lehne mich zurück, lege meinen Kopf in den Nacken, schließe meine Augen und fühle ihn, seinen Körper, seine Wärme. Unter seinen Fingern fängt meine Haut an zu brennen, ein Feuer, das direkt in mein Zentrum strahlt, und ich will mich ihm völlig hingeben, will seine Berührung überall spüren, will …
Beeeeeeeb! Ich hasse meinen Wecker aus tiefstem Herzen. Warum kann ich nicht ein einziges Mal DIESEN Traum zu Ende träumen? Es fühlt sich an, als hätte man mir den köstlichsten Gang eines Menüs direkt vor der Nase weggenommen. 5:45 Uhr … Freitag. Habe ich schon gesagt, dass ich meinen Wecker hasse? Vor allem am Freitagmorgen, wenn eine lange Woche hinter mir liegt und die Erschöpfung sich mit dieser unbefriedigten Spannung vermischt. Dieses penetrante, gleichgültige Beeeep ist das schlimmste Geräusch, das ich kenne. Es zerreißt die zarte Hülle der Lust und katapultiert mich zurück in die Realität.
Okay … okay … aufstehen … ins Bad. Ein kurzer Blick in den Spiegel. Eine leicht verschwitzte, errötete Version von mir selbst starrt zurück. Aha … Ich kenne dich zwar nicht … aber ich wasche dich trotzdem. Zähne putzen … Haare richten … anziehen … Kaffee trinken … mhm. (brummel) Die Routine hilft, aber tief in mir glimmt dieses Feuer noch. Kurze Zeit später, es ist 6:40 Uhr, sitze ich in meinem Zugabteil und zünde meine erste Zigarette an. Während an meinem Fenster die verschlafenen Vororte vorbeiziehen, denke ich über meinen Traum nach. Wer war er? Der Mann mit den Händen, die mich so selbstverständlich berührten? Vielleicht der End-40er, der mir jeden Morgen schräg gegenüber sitzt … Mhm … ein Akademiker-Typ … mit grauen Schläfen, gewissenhaft, solide … wahrscheinlich unendlich langweilig im Bett. Oder der Typ mit den abgewetzten Jeans, auf der anderen Seite des Abteils … und der penetranten Bierfahne morgens um 7:00 Uhr? NEEEEEE! GRUSEL! Bei dem Gedanken dreht sich mir der Magen um. Der Zug wird langsamer, erster Zwischenstopp. Die Türen öffnen sich zischend und das Abteil füllt sich mit Fahrgästen.
Begegnung auf Zeit
Immer dasselbe Bild – gelangweilte, verschlafene, mürrische Gesichter, die den Kampf gegen den frühen Morgen bereits verloren haben. Die Sitzplätze werden rar. Ich schaue wieder aus dem Fenster, versuche, die Bilder des Traums zu bannen, was mir so gar nicht gelingt. Jemand setzt sich mir gegenüber. Na ja … mal schauen, wer es diesmal ist … OUPS … wie nett! Dunkles, leicht zerzaustes Haar, dunkle, fast schwarze Augen und ein kleines, aber markantes Grübchen am Kinn. Es juckt mich in den Fingern, dieses Grübchen zu berühren, mit der Fingerkuppe nachzufahren, zu spüren, wie sich seine Haut darunter anfühlt. Der Typ macht es sich bequem, zieht eine Zeitung aus seiner Tasche und schließt dann die Augen, um vielleicht noch ein paar Minuten zu dösen. Mhm … Wie wäre wohl der Traum weitergegangen, wenn mein Unbekannter so ausgesehen hätte? Ich schaue wieder aus dem Fenster … und fange an zu träumen, diesmal mit offenen Augen.
Hände auf nackter Haut, Küsse auf meiner Schulter. Ich hebe meine Arme und greife nach hinten, streichle durch sein dunkles, weiches Haar. Er kostet meinen Hals, fährt mit seiner Zunge langsam daran entlang, von der Schulter bis kurz unter mein Ohr. Mein Puls wird sofort schneller, hämmert gegen meine Schläfen. Seine Hände streichen höher, umschließen meine Brüste, umkreisen meine Knospen, bis sie sich unter seinen geschickten Fingern aufrichten, hart und empfindlich werden. Sie kribbeln und pulsieren im gleichen Rhythmus wie das Pochen zwischen meinen Beinen. Er umfasst sie fester und fängt an, sie sanft zu massieren, mein Fleisch in seinen Händen zu formen. AH … ein herrliches Gefühl, das Wellen der Lust durch meinen Körper schickt.
Ich stelle mir vor, wie ich mich langsam zu ihm umdrehe. Seine Augen glühen vor Verlangen, und ich riskiere, darin zu verbrennen, mich zu verlieren. Meine Hände streicheln seinen Oberkörper, ich fühle seine harten Muskeln unter meinen Fingerspitzen, die straffe Haut über seinem Bauch. Er ist groß, größer als ich, sein Körper ist eine Einladung. Ich frage mich, wie er wohl schmeckt. Meine Lippen nähern sich seiner Brust. Ich lege meine Hände um seinen Nacken, ziehe seinen Kopf sanft zu mir herunter. Ich hauche ihm leichte Küsse auf die Brust, direkt über dem Herzen. Dann stelle ich mich auf die Zehenspitzen und küsse seinen Hals. Ich fahre genüsslich mit der Zunge über seinen Kehlkopf und spüre seinen schneller werdenden Pulsschlag unter der dünnen Haut. Schließlich wandere ich hinauf zu seinem Kinn und über sein verflixtes Grübchen. Mhm … Er schmeckt nach Sommerwiese, frischer Luft und einer Spur Salz. Meine Finger vergraben sich in seinem Haar und greifen etwas fester zu, ziehen ihn noch näher. Er kommt mir entgegen, und meine Brüste pressen sich fest gegen seine Brust. Ich spüre, wie er mir über den Rücken streichelt, abwärts über meinen Po. Er umfasst die festen Rundungen und presst mich hart an sich. Sein pulsierender Schaft drückt sich heiß und hart durch den dünnen Stoff gegen meinen Bauch, und ich spüre ein sofortiges, heißes Ziehen tief in meinem Becken, ein schier unerträgliches Pochen, das nach mehr schreit, nach viel mehr …
Der Zug ruckt und hält plötzlich an einer Station. Ich blinzele, desorientiert, und frage mich, ob ich meine Zielstation schon verträumt habe. Ein erschreckter Blick aus dem Fenster… aha… nein… noch nicht. Erst am nächsten Bahnhof muss ich aussteigen. Der Typ sitzt mir immer noch gegenüber. Er zuckt in diesem Moment ebenfalls etwas erschrocken zusammen, als hätte ihn das Anhalten des Zuges aus einem eigenen Traum gerissen, und schaut schnell, fast ertappt, aus dem Fenster. Anscheinend ist es auch nicht seine Endstation, denn er lässt sich erleichtert zurückfallen und schließt abermals die Augen. Ein Lächeln umspielt meine Lippen. Schade! Er sah süß aus mit seinem verschreckten Blick, fast ein wenig verletzlich. Ich schaue wieder aus dem Fenster, aber mein Blick ist nach innen gerichtet, verschwimmt vor meinem inneren Auge … Seine Hände sind immer noch an meinem Po, aber jetzt greifen sie fester zu, und ich fühle, wie er mich mühelos anhebt. Ich schlinge meine Arme um seine Schultern, suche Halt an seinem starken Nacken. Er beugt den Kopf vor und küsst mich, ein tiefer, fordernder Kuss. Mit meinen Beinen umklammere ich seine Hüften, und er drückt mich fester an sich. Ganz langsam, Zentimeter für Zentimeter, spüre ich, wie er in mich gleitet … Seine Härte und seine brennende Hitze in mir lassen mich am ganzen Körper erschauern. Mit seinen Zähnen beißt er zart in meine Schulter … fängt an zu saugen, während er ganz langsam, quälend langsam, wieder aus mir gleitet. Ich lege meinen Kopf in den Nacken, schließe genüsslich die Augen und beiße mir auf die Unterlippe. Dann, ohne Vorwarnung, stößt er hart und schnell wieder zu, und ich schnappe hörbar nach Luft.
Mein Gegenüber schaut mir plötzlich direkt in die Augen. Sein Blick ist nicht mehr verschlafen, sondern wach und von einer merkwürdigen Intensität. Hat er etwas gemerkt? Vielleicht ein leises Seufzen von mir? Ich kann ein verlegenes, aber auch amüsiertes Schmunzeln nicht unterdrücken, und er schaut mich daraufhin noch forschender an. Das Schmunzeln wird zu einem breiten Grinsen. Nach einer kurzen, elektrisierenden Pause grinst er zurück. Ein stilles Einverständnis schwebt wie ein unsichtbarer Faden zwischen uns. Ich schaue auf seine Lippen, auf dieses Grübchen, und frage mich brennend, wie es wohl wäre, wirklich von ihm geküsst zu werden. Nicht von einem Traumgesicht, sondern von ihm.
Der Zug wird wieder langsamer, die Durchsage kündigt meinen Bahnhof an. Ein tiefes, ungewolltes Seufzen entweicht mir – das konnte ich nun wirklich nicht unterdrücken – und er grinst mich noch breiter an, ein schelmisches, wissendes Funkeln in den dunklen Augen. Er hat bestimmt etwas mitbekommen, vielleicht sogar mehr, als mir lieb ist. Ich muss wieder grinsen, eine Mischung aus Verlegenheit und purer Freude an diesem kleinen Spiel. Tja, denke ich, schade, wirklich bedauerlich. Aber die Realität ruft. Während der Zug hält, nehme ich meine Sachen und gehe zur Tür. Ein Jammer. Ich steige aus, bleibe auf dem Bahnsteig kurz stehen und schaue mich um. Mein Blick sucht das Fenster, an dem ich gesessen habe, und da ist er: Der Typ winkt mir mit einem verschwörerischen Lächeln zu. Ich hebe meine Hand zum Abschied, ein letzter Blick, dann verlasse ich den Bahnhof.
Die unstillbare Sehnsucht

Der graue Büroalltag hat mich wieder, aber er kann meine Gedanken nicht einfangen. Die ganze Schicht über geistert mir dieser Typ im Kopf herum. Sein Lächeln, sein Blick, dieses Grübchen. Die unterdrückte Erregung vom Morgen ist nie ganz verschwunden, sie brodelt nur knapp unter der Oberfläche. Jede kleine Berührung – der Stift in meiner Hand, der weiche Stoff meiner Bluse auf der Haut – fühlt sich elektrisierend an. Meine Fantasie malt das Szenario im Zug immer weiter aus, in immer neuen, intensiveren Varianten. Ich ertappe mich dabei, wie ich auf meine Lippen beiße und ins Leere starre.
Als ich endlich Feierabend habe und die Wohnungstür hinter mir ins Schloss fällt, lasse ich alles fallen. Die Tasche, der Schlüssel, die Schuhe. Die Stille der Wohnung umfängt mich, endlich allein mit meinen Gedanken, meinem pochenden Verlangen. Der Traum, die Fantasie, das Grinsen des Fremden – es verschmilzt zu einem einzigen, alles verzehrenden Bedürfnis. Ich gehe ins Schlafzimmer, mein Blick fällt auf das ungemachte Bett. Die weißen Laken, einladend und weich.
Ich streife meine Kleidung ab, langsam, fast zelebriert. Jedes Kleidungsstück, das zu Boden fällt, ist eine weitere Schicht der Realität, die ich ablege. Die kühle Abendluft streicht über meine nackte Haut und ich schaudere, genau wie in meinem Traum. Ich lege mich auf das Bett. Die Laken fühlen sich seidig kühl an auf meinem immer noch erhitzten Körper. Ich schließe die Augen und lasse das Bild von ihm vor meinem inneren Auge erscheinen. Der Fremde aus dem Zug. Sein dunkles Haar, dieses Grübchen.
Meine Hände beginnen eine langsame Reise über meinen Körper. Zuerst nur leicht über meinen Bauch, die Außenseiten meiner Schenkel hinab. Ich stelle mir vor, es wären seine Hände. Die Hände aus meinem Traum. Sanft, fordernd, wissend. Meine Fingerkuppen kitzeln über meine Rippen, wandern höher und umschließen meine Brüste. Ich massiere sie sanft, so wie er es im Traum getan hat. Meine Brustwarzen kräuseln sich sofort unter meiner eigenen Berührung, werden hart und empfindlich. Ich kneife eine Brustwarze leicht zwischen Daumen und Zeigefinger, und ein kleiner Schock der Lust durchzuckt mich, ein direktes Echo zwischen meinen Beinen. Ich stelle mir vor, wie er das tut, wie seine dunklen Augen auf meine Reaktion achten, wie ein kleines, selbstzufriedenes Lächeln sein Grübchen vertieft.
Meine andere Hand wandert tiefer, über meinen flachen Bauch, über das feine Härchen unter meinem Bauchnabel, bis ich das feuchte Delta zwischen meinen Schenkeln erreiche. Ich bin bereits so erregt, so bereit. Ein leises Stöhnen entweicht mir, als meine Finger in die feuchte Spalte gleiten. Ich bin glitschig, heiß, und jede noch so leichte Berührung ist intensiv. Ich lasse einen Finger langsam um meinen Kitzler kreisen, ohne ihn direkt zu berühren. Die Spannung ist unglaublich. In meiner Fantasie flüstert er mir ins Ohr: heiße, schmutzige Worte, die mich noch mehr anheizen. „Ja … genau so … spür dich …“
Ich stelle mir vor, wie er sich über mich beugt, seinen Mund auf meinen Hals presst, während meine Hand die Arbeit für uns beide macht. Sein Gewicht auf mir, sein Geruch. Ich öffne meine Beine weiter, ein stummes Flehen, und tauche mit zwei Fingern tief in mich ein. Ein tiefer Seufzer entfährt mir. Mein Becken hebt sich meiner Hand entgegen. Ich ficke mich selbst mit seinen Fingern, während ich mir seinen Schwanz vorstelle. Hart, tief, schnell. Mein Daumen findet meinen Kitzler und reibt in festen, kleinen Kreisen darüber. Die Wellen der Lust bauen sich auf, werden stärker, unausweichlicher. Ich spüre, wie sich alles in mir zusammenzieht, wie die Spannung ins Unerträgliche steigt.
„Komm für mich“, flüstere ich selbst, höre es wie seine Stimme in meinem Kopf.
Es ist, als ob eine Feder in mir zerspringt. Die erste Welle der Erlösung schießt durch meinen Körper, eine Explosion reiner, köstlicher Lust, die mich durchschüttelt. Ich drücke meine Hüften gegen meine Hand, ein Schrei löst sich aus meiner Kehle, gedämpft vom Kissen, in das ich mein Gesicht presse. Die Kontraktionen lassen nach, ebben ab, hinterlassen ein Kribbeln in meinen Fingerspitzen und Zehen. Ich liege da, völlig entspannt, verschwitzt, mit einem Lächeln auf den Lippen.
Erlösung auf Gleisen
Als ich am Montagmorgen wieder in den Zug steige, ist mein Herzklopfen ein ganz besonderes. Der Platz mir gegenüber ist leer. Ich setze mich, sehe aus dem Fenster, ein wohliges Geheimnis hütend. Die Türen schließen sich, der Zug fährt an. Kurz darauf spüre ich, wie sich jemand auf den Platz mir gegenüber fallen lässt. Ich hebe den Blick. Dunkles Haar, dunkle Augen und ein schelmisches Grinsen, das sein Grübchen zeigt. Er sieht mich an, und in seinen Augen liegt ein wissendes Funkeln, das mir den Atem raubt.
„Guten Morgen“, sagt er mit einer tiefen, samtigen Stimme. „Ich hatte gehofft, Sie heute wiederzusehen.“
Der Zug ruckt an, und für einen Moment sind wir die einzigen zwei Menschen in einem Kosmos aus poliertem Stahl und beschlagenem Glas. Sein Blick bleibt an meinen Lippen hängen, und das wissende Funkeln in seinen Augen vertieft sich. Ich spüre, wie die wohligen Nachwirkungen meines einsamen Freitagabends in meinem Körper nachklingen und sich mit einer neuen, viel unmittelbaren Hitze vermischen.
„Ich habe viel an Sie gedacht“, gesteht er leise, beugt sich vor und legt seine Hand auf meine Knie. Seine Finger zeichnen langsam Kreise auf den Stoff meiner Strumpfhose, direkt oberhalb meines Knies. Mein Atem stockt. Das ist keine Fantasie mehr. Das ist real.
Ohne ein weiteres Wort stehe ich auf und setze mich neben ihn. Die Nähe ist berauschend. Er riecht nach frischer Wäsche, nach Mann, nach genau dem Duft, den meine Sehnsucht in ihn hineingeträumt hat. Seine Hand wandert von meinem Knie auf meinen Oberschenkel, höher, unter den Saum meines Rocks. Seine Fingerkuppen streicheln die nackte Haut meines Beins, und ich muss mich auf die Lippe beißen, um nicht hörbar nach Luft zu schnappen.
„Dein Grübchen“, flüstere ich heiser und hebe die Hand, um mit dem Zeigefinger darüberzustreichen. Er dreht den Kopf, küsst meine Fingerspitze und zieht mich dann sanft näher zu sich. Sein Mund findet meinen Hals, genau wie im Traum. Genau dort, wo meine Fantasie ihn tausendmal gespürt hat. Ein Schauer durchfährt mich, tief und heftig. Ich vergrabe meine Hand in seinem zerzausten Haar und halte ihn fest, während seine Zunge ein Feuerwerk auf meiner Haut entzündet. Der Zug rattert durch die Vororte, die Welt da draußen existiert nicht mehr. Es gibt nur noch seine Hände, die immer höher gleiten, seine Lippen, die saugen und kosten, und das heiße, pochende Verlangen, das endlich, endlich Antwort bekommt.
– ENDE –
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