Eine Studentinnengeschichte von Lorena: Die Nacht, die mein Leben veränderte
Ich bin eine Waise. Meine Eltern kamen kurz nach meiner Geburt ums Leben – ein Autounfall auf vereister Straße, wie mir meine erste Pflegemutter später erzählte. Ich habe keine Erinnerungen an sie, nicht einmal ein Gefühl von ihnen. Nur eine dunkle Leere, die mich mein ganzes Leben lang begleitet hat.
Von da an wurde ich von Pflegeeltern zu Pflegeeltern gereicht. Mal blieb ich ein paar Monate, mal ein Jahr, einmal sogar fast drei Jahre – bis der Pflegevater mich nachts besuchen kam und ich der Jugendamt-Dame davon erzählte. Dann hieß es wieder: Koffer packen, Schule wechseln, neu anfangen. Mit jedem Umzug wurde meine Haut dicker, mein Herz kleiner. Ich habe mir wohl diese raue Schale zugelegt, diese Mauer aus Gleichgültigkeit und Sarkasmus, damit niemand zu nah an mich herankam. Denn Nähe bedeutete Schmerz. Bindung bedeutete Verlust.
Deshalb wollte auch niemand in meiner Nähe bleiben. Die anderen Kinder mieden mich, weil ich kalt und abweisend wirkte. Die Lehrer ließen mich in Ruhe, weil ich zwar nicht frech, aber auch nicht kooperativ war. Ich hatte genug zu kämpfen mit meinen eigenen Dämonen und brauchte nicht noch jemanden, dessen Sorgen ich auch noch auf meine Schultern laden sollte.
Ich kam relativ gut ohne Freunde zurecht. Wirklich. Ich hatte meine Bücher, meine Musik, meine Gedanken. Einsamkeit war mir vertrauter als jede Umarmung. Schon der Gedanke an einen festen Freund oder eine feste Freundin ließ mich erschauern. Was sollte ich mit einem Menschen anfangen, der mich morgen vielleicht schon wieder verlassen würde? Meine Muschi und ich kamen auch so auf unsere Kosten – ohne Drama, ohne Tränen, ohne Herzschmerz.
Von meiner letzten Pflegemutter habe ich mir gleich zwei Vibratoren „geliehen“, als ich mit achtzehn endlich ausziehen durfte. Einen lilafarbenen mit leichter Krümmung und einen kleinen, diskreten in Rosenholz-Optik. Gepetzt hat sie es sicher nicht. Was hätte ihr Mann wohl gesagt, wenn er erfahren hätte, dass seine Frau so hochwertige Spielzeuge besaß? Nein, diese zwei Begleiter waren mir genug. Sie machten keine Schwierigkeiten, sie verlangten nichts von mir, und sie verschwanden nicht plötzlich aus meinem Leben.
So lebte ich vor mich hin, studierte Soziale Arbeit – ironisch, ich weiß – und wohnte in einer winzigen WG mit zwei Mitbewohnerinnen, die ich kaum sah. Bis zu jenem Wochenende, das alles verändern sollte.
Die Ankunft – ein Wochenende wider Willen
Kurz vor dem Ende des zweiten Semesters ging unsere ganze Seminargruppe auf einen gemeinsamen Wochenendausflug. Eine Art Teambuilding-Maßnahme, wie unsere Dozentin es nannte. Ich hasste solche Veranstaltungen. Zwanzig junge Frauen, die vorgaben, einander zu mögen, während sie hinter dem Rücken übereinander redeten. Mich nervte die Vorstellung gewaltig, da ich keinen Sinn darin sah.
Wir sollten uns ein paar Höhlen im Altmühltal ansehen – Tropfsteinhöhlen mit staubtrockenen Erklärungen über Stalaktiten und Stalagmiten. Als ob man sich das nicht auch auf Fotos oder Videos ansehen könnte, ohne sich dreißig Leuten in einem stickigen Bus auszusetzen. Aber es wurde zur Pflicht gemacht. Fehlzeiten würden angerechnet, hieß es. Also saß ich da, Kopfhörer im Ohr, Blick aus dem Fenster, achtlos für die albernen Spiele, die die anderen im Bus spielten.
Dazu kam, dass das Wetter auch nicht besonders toll war. Die ganze Woche über hatten drückend heiße Temperaturen geherrscht – diese schwüle, bleierne Hitze, die einen schon morgens erschöpft. Die Luft stand still, der Himmel war fahl und gelblich, ein sicheres Zeichen für ein nahendes Gewitter. Und als wir am Abend in der Jugendherberge ankamen, brach es genau in dem Moment los, als ich meinen Rucksack auf das obere Stockbett warf.
Ein gewaltiger Donnerschlag ließ die Fensterscheiben klirren, gefolgt von einem Blitz, der den ganzen Raum sekundenlang taghell erleuchtete. Dann kam der Regen – nicht sanft und beruhigend, sondern in dichten, peitschenden Wassermassen, die gegen das Dach trommelten.
Vierzehn Mädchen teilten sich den Schlafsaal. Vierzehn verschiedene Parfums, vierzehn verschiedene Atemgeräusche, vierzehn Paar Füße, die über den Holzboden schlurften. Mich grauste es vor der Nacht. Ich hatte schon immer Probleme mit fremden Geräuschen, mit der Nähe anderer Menschen im Schlaf.
Zum Glück schliefen die Jungs aus den anderen Seminargruppen in einem eigenen Trakt, so dass ich wenigstens vor deren albernen Witzen und nächtlichen Späßen Ruhe hatte. Ich ging mit den anderen früh zu Bett – gegen zehn, als ob ich jemals vor Mitternacht schlafen könnte. Ich legte mich auf die linke Seite, das Gesicht zur Wand, die Decke bis zum Kinn gezogen. Ich war einfach froh, wenn der ganze Blödsinn vorbei war.
Ich war gerade am Eindösen – dieser Schwebezustand zwischen Wachsein und Traum, in dem die Gedanken weich werden und die Sorgen verschwimmen –, als sich plötzlich meine Bettdecke anhob und kalte Zugluft an meinen nackten Beinen hochkroch.
Die Gewitternacht – eine Begegnung im Dunkeln
„Hey“, zischte ich, „was soll das?“
„Pssst“, flüsterte eine Stimme direkt an meinem Ohr. Der Atem war warm und leicht süßlich, nach Minzbonbon. „Nicht so laut. Darf ich zu dir ins Bett? Ich habe solche Angst!“
Ich traute meinen Ohren nicht. Ich riss die Augen auf, aber im stockfinsteren Raum konnte ich nichts erkennen. Nur die Umrisse eines kleinen Kopfes über mir.
„Was? „Vor was denn?“
„Vor dem Gewitter, was denn sonst!“, hauchte die Stimme, und mir kam sie bekannt vor.
Ich drehte mich um. Im grellen Blitzlicht sah ich Julia, die Kleinste aus unserer Seminargruppe. Sie war wie wir alle schon volljährig, zwanzig oder einundzwanzig, aber sie wirkte immer wie ein junges Küken – zierlich, mit großen, ängstlichen Augen und einer hohen, sanften Stimme. Und obwohl sie erwachsen war, hielt sie einen abgewetzten Teddybären im Arm, dessen Fell an einer Stelle ganz dünn war, als hätte sie tausendmal darüber gestrichen.
„Und der da“, raunte ich mit einem Anflug von Spott, „beschützt dich etwa nicht?“
„Knuffi hat auch Angst.“ Sie drückte den Bären fester an ihre Brust. „Bitte, Lorena. Bitte.“
Ich seufzte innerlich. Das konnte ja heiter werden, dachte ich. Aber im Schein der vielen Blitze, die nun in rascher Folge den Raum erhellten, sah ich ihr Gesicht. Ihre Unterlippe zitterte leicht, ihre Augen glänzten feucht. Sie sah richtig hilflos und verängstigt aus – nicht gespielt, sondern echt.
Widerwillig schlug ich die Decke zurück und rutschte ein Stück zur Wand. „Komm rein. Aber wehe, wenn ich nicht schlafen kann“, ermahnte ich sie mit gespielter Strenge. „Dann fliegst du sofort wieder raus.“
„Keine Angst“, flüsterte sie und kuschelte sich dicht an mich. Viel zu dicht. Ich spürte ihre Knie an meinen Oberschenkeln, ihre Füße – eiskalt – zwischen meinen Waden, ihren Teddy, der sich kalt und pelzig an meinen Bauch presste.
Ich versuchte, ein wenig wegzurücken, aber sie kam sofort noch näher, als ob sie sich magnetisch zu mir hingezogen fühlte. Ich schnaubte genervt durch die Nase. Aber ich würde diese Nacht wohl auch überstehen. Es war ja nur eine Nacht. Nur ein Gewitter. Nur eine ängstliche Kommilitonin in meinem Bett.
„Weißt du“, sagte sie plötzlich, und ich fühlte ihren heißen Atem direkt in meiner Ohrmuschel, „wenn du nicht schlafen kannst, dann lecke ich dich einfach, ja?“
Mein Herz machte einen Satz. „Was willst du?“, fragte ich erschrocken und drehte mich so abrupt zu ihr um, dass unsere Nasen sich fast berührten. Ich hatte sie zwar verstanden, aber ich konnte nicht glauben, was sie da von sich gab.
„Naja, ich lecke dich halt“, wiederholte sie, als ob es das Normalste der Welt wäre. Ihre Stimme war ruhig, fast sachlich, aber in ihren dunklen Augen glomm etwas – ein Funkeln, das ich noch nie bei ihr gesehen hatte. „Du magst das doch auch, oder nicht?“
Seltsamerweise konnte ich einen Glanz in ihren Pupillen sehen, selbst im schwachen Licht. Es schien mir so, als ob sie das sogar wirklich ernst meinte. Sie war nicht verlegen, nicht zögerlich. Sie wusste, was sie wollte.
„Wie kommst du darauf, dass ich geleckt werden möchte?!?“
„Weil man danach prima schlafen kann“, erklärte sie mit einer Selbstverständlichkeit, die mich sprachlos machte. Dabei legte sie ihre kleine, warme Hand auf meine Hüfte – nicht aufdringlich, sondern forschend, fragend. Sie drückte sich noch enger an mich, so dass ich ihre kleinen, festen Brüste an meiner Seite spüren konnte. Ihr Teddy war irgendwo zwischen uns gequetscht.
„Machst du das öfter?“, hörte ich mich selbst fragen, bevor ich den Gedanken zu Ende denken konnte.
„Klar“, flüsterte sie, und ich roch wieder das Minzbonbon. „Du nicht? Clarissa, Antje und ich – wir haben das schon oft gemacht, wenn wir zusammen gelernt haben. Das macht echt Spaß, ehrlich. Und es entspannt so gut vor Prüfungen. Komm, ich zeig’s dir.“
Sie wollte schon an mir herunterrutschen, ihre Hand glitt von meiner Hüfte zu meinem Oberschenkel, da hielt ich sie am Handgelenk fest. „Hey“, sagte ich scharf, „ich habe nicht gesagt, dass du das darfst.“
Sie hielt inne. Einen Herzschlag lang fürchtete ich, sie würde losweinen oder wütend werden. Aber dann erhellte sich ihr Gesicht – ein schelmisches, fast herausforderndes Lächeln, das sie plötzlich ganz anders aussehen ließ. Nicht mehr wie ein Küken, sondern wie eine junge Frau, die genau wusste, was sie tat.
„Okay“, sagte sie mit einem neuen, tieferen Ton in der Stimme, „aber dann wenigstens mit der Hand, einverstanden?“
Und sie griff ohne Vorwarnung in meinen Schoß.
Die Explosion – zwischen Angst und Verlangen
Im ersten Moment erschrak ich so sehr, dass mir die Luft wegblieb. Ihre Finger pressten sich durch meinen dünnen Baumwollslip direkt auf meine Spalte, und selbst durch den Stoff hindurch spürte ich ihre Wärme. Ich packte ihre Hand, wollte sie wegreißen – aber obwohl sie so klein und zierlich war, hatte sie doch recht viel Kraft. Sie ließ sich nicht so leicht davon abbringen. Ihre Finger begannen, kleine, kreisende Bewegungen zu machen, genau an der Stelle, wo ich am empfindlichsten war.
Und dann passierte etwas, das mich noch mehr erschreckte als ihr Griff: Es erregte mich.
Ich konnte es mir nicht erklären. Da war dieses Mädchen, das ich kaum kannte, das ich immer für schüchtern und naiv gehalten hatte, und sie massierte meine Muschi, als ob sie wüsste, was sie tat. Ein warmes, kribbelndes Gefühl breitete sich in meinem Unterleib aus, ließ meine Schamlippen anschwellen, machte meinen Slip feucht.
Ich atmete schneller. Und als ich sie ohnehin nicht davon abbringen konnte – ihre Finger waren jetzt fester, gezielter –, wollte ich wenigstens dafür sorgen, dass wir beide etwas davon hatten.
„Warte“, keuchte ich und drehte mich von ihr weg.
„Wohin gehst du?“, fragte sie enttäuscht.
Ich griff unter das Bett, tastete nach meinem Rucksack. Ich musste ein wenig kramen – oben lag ein Pullover, dann ein Buch, dann meine Kulturtasche –, bis ich die beiden Vibratoren gefunden hatte, eingewickelt in ein weiches Handtuch.
Ich drehte mich wieder zu ihr um, hielt ihr die Spielzeuge hin. Im flackernden Blitzlicht erkannte ich ihr überrasches Gesicht.
„Hier“, sagte ich, und meine Stimme zitterte leicht, „mit denen macht es sicher noch mehr Spaß.“
Julia starrte die Vibratoren an – den lilafarbenen und den kleinen aus Rosenholz. Dann hob sie den Blick zu mir, und ich sah etwas in ihren Augen, das mich heiß durchlief: Begehren. Echtes, unverhohlenes Begehren.
Als wäre es das Stichwort gewesen, setzte sie sich auf, griff nach dem Saum ihres Nachthemds und zog es ihr über den Kopf. In dem Moment blitzte es zweimal hell auf. Ich konnte sie vollständig nackt sehen – ihren schlanken, zarten Körper, ihre kleinen Brüste mit den hellen, aufgerichteten Nippeln, den blonden Flaum zwischen ihren Beinen.
Mir wurde ganz anders. Mein Herz raste, meine Hände wurden feucht, meine Muschi zog sich zusammen vor lauter Verlangen.
Es war, als hätte ich mich spontan verliebt. Sie sah so lieb aus, so unschuldig und zart, dass ich eine übermäßige Lust auf sie bekam. Nicht nur körperliche Lust – obwohl die überwältigend war –, sondern auch eine seltsame Zärtlichkeit, etwas Beschützendes. Ich wollte sie in den Arm nehmen und gleichzeitig über sie herfallen.
Julia beugte sich vor. Ihre beiden Hände schoben sich unter mein Nachthemd, ihre Finger waren kühl auf meiner heißen Haut. Sie zog es mir behutsam aus – langsam, fast ehrfürchtig –, und dann beugte sie sich über meine Brüste.
Sie begann ganz sanft, daran zu spielen, ihre Zunge malte kleine Kreise um meine linke Brustwarze, während ihre Finger die rechte massierten. Mit ihrem kleinen, feuchten Mund küsste sie meinen Nippel, saugte sanft daran, ließ ihn los, um ihn gleich wieder in den Mund zu nehmen. Ich stöhnte leise auf – es war zu viel und zu wenig zugleich.
Ich legte meine Hände um ihre schmalen Hüften, streichelte ihre warme, glatte Haut, glitt zu ihren kleinen, festen Pobacken hinunter. Ich hielt sie fest, zog sie noch enger an mich, bis unsere Körper von der Brust bis zu den Schenkeln aneinanderlagen. Sie roch nach Seife und etwas Süßlichem – Vanille vielleicht, oder Mandeln.
Dann rutschte sie tiefer. Sie küsste meinen Bauch, meinen Nabel, die empfindliche Stelle direkt unterhalb meines Bauchnabels. Mir wurde sofort klar, was sie vorhatte. Im letzten Moment griff sie einen der beiden Vibratoren – den kleinen, diskreten – und sah kurz noch einmal zu mir hoch. Ihre Augen waren dunkel vor Verlangen. Dann verschwand sie mitsamt dem Spielzeug zwischen meinen Beinen.
In diesem Moment lag ich vollkommen nackt da, nur halb von der Decke bedeckt, und starrte an die verputzte Zimmerdecke. Der Regen trommelte gegen das Fenster, der Donner grollte in der Ferne, und zwischen meinen Beinen geschah etwas, das mich alle meine Mauern vergessen ließ.
Nie zuvor verspürte ich so eine große Lust. Ich spürte ihre Zunge, die sanft, fast zärtlich, meinen Kitzler umkreiste – erst links herum, dann rechts, dann direkt darüber. Ihre Finger rieben sanft über meine Schamlippen, öffneten sie wie die Blütenblätter einer Blume. Sie spürte genau, wo ich am empfindlichsten war.
Als ich dann die kühle, glatte Spitze des Vibrators an meinem Eingang spürte, öffnete ich meine Beine noch weiter und hob ein wenig mein Becken an – eine stumme Einladung. Julia wusste genau, was sie tat. Sie drehte den Vibrator langsam in mich hinein, Millimeter für Millimeter, während sie gleichzeitig mit ihrer Zunge unermüdlich meinen Kitzler bearbeitete. Es war ein Gefühlschaos aus Füllung und Leere, aus Druck und Erlösung.
Aber ich konnte nicht länger untätig bleiben. Mich sehnte es danach, auch bei ihr etwas zu tun, ihr das Gleiche zu schenken, was sie mir gab.
Ich packte ihre Schultern und zog sie sanft zu mir hoch. „Dreh dich um“, flüsterte ich heiser.
Julia gehorchte sofort. Sie drehte sich geschmeidig auf meinem Körper, bis ihre Knie links und rechts neben meinem Kopf waren. Ich lag jetzt unter ihr, ihr warmer, feuchter Schoß direkt über meinem Gesicht. Mit beiden Händen zog ich ihre Pobacken auseinander – sie waren klein, aber rund und fest – und im fahlen Licht der Blitze konnte ich direkt in ihre Fotze sehen.
Sie war atemberaubend schön. Vollständig rasiert bis auf einen kleinen, goldenen Busch oberhalb ihrer Scham, der wie ein zarter Flaum aussah. Ihre Schamlippen waren innen rosa, glänzend feucht, und ihre Kitzler lugten bereits hervor – klein, aber deutlich geschwollen. Sie roch intensiv, aber nicht unangenehm – nach Muschi, nach Weiblichkeit, nach Geilheit.
Ich presste meinen Mund darauf. Meine Zunge fuhr durch ihre feuchte Spalte, von unten nach oben, und sammelte ihren Geschmack ein – salzig, leicht säuerlich, betörend. Augenblicklich begann sie, leise zu stöhnen, ein hohes, ersticktes Geräusch, das sie sich mit der Hand abdämpfte.
Sie hörte einen Moment auf, mich weiter mit dem Vibrator zu verwöhnen – er steckte noch halb in mir –, und ließ sich einfach von meiner Zunge treiben. Das gefiel mir. Ich leckte noch emsiger, tauchte mit der Zungenspitze in ihre Öffnung ein, sog an ihren Schamlippen, umkreiste ihren Kitzler.
Sie stöhnte dafür etwas lauter. Wohl etwas zu laut, denn plötzlich rief irgendjemand im Schlafsaal ein lautes, scharfes „Psssst!“
Julia erstarrte. Ich hielt inne, den Mund noch an ihrer heißen Fotze.
„Komm herunter“, flüsterte ich ihr zu, so leise ich konnte. „Wir machen es anders. Sonst wecken wir noch das ganze Haus.“
Die Vereinigung – zwei Körper, ein Rhythmus

Wir legten uns ganz dicht nebeneinander – nicht übereinander, sondern Seite an Seite, Hüfte an Hüfte, Gesicht an Gesicht. Ich nahm den lilafarbenen Vibrator, sie behielt den kleinen aus Rosenholz. Wir knieten uns halb auf, stützten uns auf die Unterarme, und dann – fast gleichzeitig – führten wir uns gegenseitig die Spielzeuge ein.
Es war ein seltsamer, wunderbarer Tanz. Ihre Bewegungen waren sanft und kreisend, meine fester und tiefer. Der lilafarbene Vibrator glitt leicht in sie hinein – sie war schon so nass, so bereit –, während sie mit ihrem Spielzeug langsame, genüssliche Stöße in mich setzte.
Dabei begannen wir, uns zu küssen. Anfangs vorsichtig, fast schüchtern – nur ein Hauch von Lippen auf Lippen. Aber dann wurde es heftiger. Ihre Zunge suchte meine, fand sie, spielte mit ihr. Wir küssten uns, als ob wir einander brauchten, um zu atmen.
Ich merkte, wie geschickt Julia auch darin war. Ihre Lippen waren weich und fordernd zugleich, ihre Zunge wusste genau, wann sie sanft sein musste und wann sie fester zustoßen durfte. Dazu kamen ihre leisen Lustlaute, die sie mir heiß in den Mund stöhnte – kleine, hohe Töne, die direkt in meinen Unterleib wanderten.
Außerdem war da das leise, schmatzende Geräusch unserer geilen Fotzen zu hören, die gierig die Vibratoren aufsaugten. Ein rhythmisches, feuchtes Geräusch, das sich mit unserem schweren Atmen und dem fernen Donner vermischte. Es klang obszön und schön zugleich.
Ich spürte, wie der Orgasmus in mir wuchs – langsam, aber unaufhaltsam, wie eine Welle, die sich am Horizont aufbaut. Julia muss es ähnlich gegangen sein, denn ihr Kuss wurde wilder, ihre Stöße unkontrollierter, ihr Stöhnen lauter.
„Ich komme“, hauchte sie mir in den Mund, und ihre Augen wurden weit, fast panisch. „Lorena, ich komme gleich!“
„Ich auch“, keuchte ich zurück, und ich presste den lilafarbenen Vibrator tiefer in sie hinein, während sie gleichzeitig mit ihrem Spielzeug einen besonders harten Stoß in mich setzte.
Dann brach es über uns herein. Julia kam zuerst – ihr Körper spannte sich an wie eine Bogensehne, ein langes, gezogenes Stöhnen entwich ihren Lippen, und ich spürte, wie ihre Muskeln um den Vibrator herum zuckten und sich zusammenzogen. Das war zu viel für mich. Ich folgte ihr sofort, mit einem Gefühl der Explosion, die sich von meiner Muschi aus in meinem ganzen Körper ausbreitete. Es waren warme, pulsierende Wellen der Lust, die mich meine Zehen krümmen und meine Augen schließen ließen.
Wie lange wir uns so gegenseitig die geilsten Gefühle bescherten, weiß ich nicht genau. Fünf Minuten? Zehn? Eine halbe Stunde? Die Zeit hatte aufgehört, zu existieren. Es gab nur noch Julias Körper neben mir, ihren Duft, ihren Geschmack auf meinen Lippen, das sanfte Beben ihrer Schenkel gegen meine.
Es war das schönste Gefühl meines Lebens.
Irgendwann, ich weiß nicht mehr wann, müssen wir eng umschlungen eingeschlafen sein. Ich erinnere mich nur noch daran, dass ich ihren Kopf auf meiner Schulter spürte, ihre Hand auf meiner Brust, den kleinen Vibrator noch in mir – aber ausgeschaltet, nur noch als warme, vertraute Füllung.
Der Morgen danach – ein neues Leben
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war das erste, was ich sah, Julias Gesicht. Sie schlief noch – ihre Wimpern zuckten leicht, ihr Mund war halb geöffnet, ein kleiner Faden getrockneter Spucke hing an ihrer Unterlippe. Ihr Atem ging ruhig und gleichmäßig, und sie sah so friedlich aus, so unschuldig, dass mein Herz einen seltsamen Sprung machte.
Der Vibrator steckte noch in mir. Ich zog ihn vorsichtig heraus – es machte ein leises, saugendes Geräusch – und legte ihn auf den Nachttisch. Julia rührte sich nicht.
Ich konnte mich kaum an ihrem Gesicht sattsehen. Im Tageslicht sah sie noch hübscher aus als in der Nacht. Ihre Haut war blass mit ein paar Sommersprossen auf der Nase, ihre Haare blond und wirr, ihre Lippen leicht geschwollen von unseren Küssen. Eine friedliche Eine Vertraute. Eine, die mich in meiner dunkelsten Stunde nicht gemieden hatte, sondern zu mir gekommen war.
Später, als ich mich zum Frühstück in den Gemeinschaftsraum schleppte – ich hatte mir Julias Nachthemd übergezogen, weil ich meins nicht mehr fand –, grinsten mich alle Mädchen mit breitem Gesicht an. Clarissa zwinkerte mir zu. Antje stupste ihre Freundin an und tuschelte etwas, das mit „… die beiden letzte Nacht…“ begann.
Unser nächtliches Tun war nicht unentdeckt geblieben.
Ich wurde rot – ich, die nie rot wurde. Aber es war kein peinliches Rot, sondern ein warmes, fast stolzes. Und nach dem Frühstück, als ich gerade meinen Teller wegräumen wollte, steckte mir jemand heimlich drei Zettel zu. Ich las sie später auf dem Klo.
„Lorena – ich fand euch letzte Nacht so heiß. Wenn du mal Lust auf mehr hast – Melli.
„Ich würde dich auch gerne mal verwöhnen. LG, Sarah.“
„Du bist mir aufgefallen. Vielleicht trinken wir mal einen Kaffee zusammen? Deine Diskretion ist mir wichtig – Franzi.“
Ich fühlte mich seltsam und gleichzeitig sauwohl. Ich war stolz auf mich, und ich schwor mir in diesem Moment, mich nie wieder in meine selbstgebaute Höhle aus Gleichgültigkeit und Misstrauen zurückzuziehen.
Schließlich hatte ich etwas entdeckt, das mich mit anderen verband: nicht Perfektion, nicht Stärke, nicht Unabhängigkeit. Sondern genau das Gegenteil. Meine Verletzlichkeit. Meine Sehnsucht. Meine Fähigkeit, mich fallen zu lassen und zuzulassen, dass jemand mich auffängt.
Julia kam später an meinen Tisch, setzte sich neben mich, legte ihren Kopf an meine Schulter. Sie roch nach Shampoo und Kaffee.
„War gut, die Nacht“, sagte sie leise.
„Ja“, antwortete ich, und ich spürte ein Lächeln auf meinen Lippen, das ich nicht hätte unterdrücken können, selbst wenn ich gewollt hätte. „War es.“
Erotisches Finale – Die Rückkehr
Drei Wochen später lernten wir wieder gemeinsam für eine Prüfung – Entwicklungspsychologie, ein Fach, das mich normalerweise todlangweilte. Aber an diesem Abend saßen wir nicht in der Uni-Bibliothek, sondern in meiner winzigen WG, auf meinem schmalen Bett, umgeben von Büchern und Teetassen.
Julia trug einen weiten Pullover und eine enge Leggings. Ich sah, wie sie immer wieder meine Hand streifte, wenn sie nach ihrem Textmarker griff. Wie sie mich ansah, wenn sie dachte, ich würde nicht hinschauen.
Irgendwann legte ich den Kugelschreiber weg.
„Julia?“
„Hm?“
„Wir lernen nichts mehr heute.“
Sie lächelte. Dieses schelmische, fast unschuldige Lächeln, das ich so sehr an ihr liebte. „Und was wollen wir stattdessen machen?“
Ich beugte mich vor und küsste sie. Es war kein zarter Kuss wie in der ersten Nacht, sondern ein hungriger, fordernder. Meine Hand wanderte unter ihren Pullover, über ihren flachen Bauch, zu ihren Brüsten. Sie trug keinen BH – ich spürte sofort ihre aufgerichteten Nippel unter meinen Fingern.
Sie stöhnte leise in meinen Mund. Dann zog sie mir den Pullover über den Kopf – meinen, nicht ihren – und begann, meine Brüste mit ihren Lippen zu verwöhnen. Erst die linke, dann die rechte, ihre Zunge malte heiße Kreise um meine Warzenhöfe, während ihre Finger meine Jeans öffneten.
„Ich will dich heute ganz anders“, flüsterte sie zwischen zwei Küssen.
„Wie denn?“
„Ich will dich schmecken. Richtig. Bis du schreist.“
Sie rutschte von mir herunter, kniete sich auf den Boden und zog mir Jeans und Slip in einer Bewegung aus. Ich lag jetzt nackt vor ihr, die Beine über die Bettkante gehängt, völlig offen für sie.
Julia beugte sich vor. Aber sie begann nicht sofort zu lecken. Sie roch zuerst an mir – tief, genüsslich, ihre Nase direkt in meiner Spalte. Dann hauchte sie warmen Atem auf meinen Kitzler, ließ mich zucken. Dann erst setzte ihre Zunge an.
Sie leckte mich langsam, methodisch, als ob sie Zeit hätte bis zum Ende der Welt. Von unten nach oben, von oben nach unten, immer wieder, mit der flachen Zunge und dann mit der Spitze. Sie tauchte kurz in mich ein, sog an meinen Schamlippen, umkreiste meinen Kitzler, bis ich zu zittern begann.
„Julia“, keuchte ich, „bitte …“
„Bitte was?“, fragte sie und hob den Kopf. Ihr Kinn glänzte feucht. „Sag mir genau, was du willst.“
„Finger mich. Mit den Fingern. Während du mich leckst.“
Sie gehorchte sofort. Zwei Finger glitten leicht in mich hinein – ich war schon so nass, so bereit – und krümmten sich nach oben, genau gegen diese raue Stelle an meiner Vorderwand. Gleichzeitig umschloss ihr Mund meinen Kitzler, saugte sanft daran, während ihre Zunge unermüdlich weitermachte.
Das war zu viel. Die Welle kam schneller als erwartet, wuchs von meiner Muschi aus in meinen ganzen Körper hinein. Ich schrie – wirklich schrie – und mein Rücken krümmte sich vom Bett ab. Julia hörte nicht auf. Sie leckte und fingerte mich durch den Orgasmus hindurch, bis die letzten Wellen verebbten und ich völlig erschöpft und glücklich auf dem Bett lag.
Sie kroch zu mir hoch, küsste mich. Ich schmeckte mich selbst auf ihren Lippen.
„Jetzt du“, sagte ich, aber sie schüttelte den Kopf.
„Später. Erst will ich dich halten.“
Sie zog die Decke über uns beide, drehte mich auf die Seite und schmiegte sich von hinten an mich. Ihr Arm lag um meine Taille, ihre Knie in meinen Kniekehlen, ihre Brüste an meinem Rücken. Sie war warm und weich und roch nach Vanille.
„Lorena?“, flüsterte sie.
„Ja?“
„Ich mag dich. Wirklich.“
Ich schwieg einen Moment. Das Wort „mag“ war so klein, so zerbrechlich für das, was ich fühlte. Aber ich hatte gelernt, dass manche Gefühle keine großen Worte brauchen.
„Ich dich auch“, sagte ich. Und es war das Ehrlichste, was ich seit Jahren gesagt hatte.
– ENDE –
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